Mobbing in hessischen Schulen
Unter "Mobbing" versteht man verbale oder körperliche Angriffe. Dabei werden Mitschüler/ -innen immer wieder gezielt schikaniert, bedroht, ausgegrenzt und damit seelisch verletzt. Diese Probleme gibt es in allen Altersstufen, quer durch alle Schularten und sozialen Schichten. Die Attacken führen nicht nur zu großem Leid bei den Betroffenen und ihren Angehörigen, sondern haben zum Teil dramatische Folgen für die Gesundheit der Kinder. Viele psychische und psychosomatische Krankheiten werden durch oftmals jahrelange Mobbing-Erfahrungen mitverursacht. In Mobbing-Situationen, die Monate bis Jahre andauern können, werden die Schüler/-innen immer verzweifelter und ziehen sich zurück. Sie werden unkonzentriert, leiden unter Kopf- und Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Die gemobbten Kinder werden depressiv und wollen nicht mehr zur Schule gehen. Die Opfer fühlen sich oft in einer Falle und sind einsam und verzweifelt. In extremen Fällen erfährt man erst nach einem Selbstmordversuch, dass das Kind oder der Jugendliche über Monate und Jahre gemobbt worden ist.
Weitere Informationen unter: Hessisches Kultusministerium

